VI.: Sonstiges

1. Knocking the Table (Absage, Abklopfen)

Vor Beginn der zweiten und jeder folgenden Wettrunde klopft der Dealer auf das Tableau. Einwände und Reklamationen jeglicher Art müssen bis zu diesem Zeitpunkt vorgebracht werden und können danach nicht mehr berücksichtigt werden. Das Abklopfen ist die offizielle, verbindliche Absage.

2. Einspruch

Einsprüche zu einer Partie müssen vor der Zuteilung des Pots vorgebracht werden. Der Dealer spricht den Pot in jedem Falle zu. Ist der Pot zugeteilt, sind Einsprüche nicht mehr möglich.

 


3. Ein mangelhaftes Kartenpaket

Hier wird in zwei Gruppen unterteilt:

  1. Fehlerhaftes Kartenpaket: (=zuwenig, defekte oder markierte Karten): Coup wird zu Ende gespielt, ganz normal. Anschließend wird das Kartenpaket gegen ein andersfarbiges Paket ausgetauscht.

  2. Mangelhaftes Kartenpaket: (identische oder zuviel Karten): Coup wird komplett annulliert. Jeder Spieler bekommt exakt seine Einsätze zurück. Anschließend wir das Kartenpaket gegen ein andersfarbiges Paket ausgetauscht.

4. Zusammenspiel

Jeder Spieler darf nur für sich selbst spielen. Jedes Verhalten, mit dem ein Spieler einem anderen assistiert, ist verboten.

Erlaubt ist nur ein Spieler pro Hand, welcher all seine Entscheidungen ohne den Rat eines anderen trifft. Ein Gespräch zwischen den Gästen in einer anderen Sprache als Deutsch oder Englisch ist zu unterlassen, solange ein Pot nicht zugesprochen wurde. Besteht der Verdacht des Zusammenspieles, so hat der Floorman/die Saalleitung das Recht, weggeworfene Karten einzusehen.

Die Direktion hat das Recht, beliebigen zwei Spielern die Teilnahme am selben Spiel zu verbieten. Ein gemeinsames Spielen um den Pot ist verboten. Der Dealer spricht den Pot in jedem Falle zu.

5. Zuschauer

Zuschauer dürfen nicht am Spieltisch sitzen, es sei denn, die anderen Gäste sind damit einverstanden.

Ein Spieler kann einen Zuschauer auffordern, weiter zurückzutreten, so dass dieser seine verdeckten Karten nicht sehen kann.


6. Poker-Reservierungen

  1. Telefonische Reservierungen werden täglich ab 15.00 Uhr unter der Rufnummer 040-334733 229 an der Rezeption manuelles Spiel entgegengenommen. Nach 19.00 Uhr (Texas), bzw. 20.00 Uhr (Omaha) können ausschließlich persönlich erscheinende Spieler (nur für sich selbst) Reservierungen im Pokerbereich beim Floorman vornehmen lassen.

  2. Reservierte Plätze sind spätestens um 19.00 Uhr (Texas), bzw. 20.00Uhr (Omaha) einzunehmen. Die Verteilung der Gäste an die Pokertische übernimmt der Floorman. Alle an anwesende Gäste verteilten Plätze, die bei Beginn der Partie nicht sofort eingenommen wurden, werden für 10 Minuten freigehalten und sind danach frei.

  3. Eintragungen in die Reservierungsliste werden ausschließlich von den Kollegen/innen der Eingangskontrolle, der Saalleitung oder einem Croupier vorgenommen.

  4. Ab 19.00 Uhr (Texas), bzw. 20.00 Uhr (Omaha) werden neu hinzukommende Interessenten bei freien Plätzen an die Tische gebeten, andernfalls in die Warteliste aufgenommen.

  5. Ein Gast auf der Warteliste, der beim Freiwerden seines Tischplatzes nicht auffindbar ist, verliert zwar sein Platzrecht an den Listennachfolger, nicht aber seinen Listenplatz.

  6. Platzwünsche können generell nur am jeweiligen Spieltag und bei persönlicher Anwesenheit beim Floorman geäußert werden.

  7. Bei der Anmeldung sind die ersten 10 Spieler auf der Warteliste prime in Bezug auf Platzwünsche am Main Table.

7. Besetzung der Tische

 

bei gleichem Limit:

Zunächst wird ein Tisch eröffnet und mit bis zu 10 Spielern besetzt. Sollten genügend Spie-ler für einen zweiten Tisch mit gleichem Limit anwesend sein (in der Regel 5 bis 6 Spieler) wird ein zweiter Tisch eröffnet.

Laufen mehrere Tische mit gleichem Limit werden neu hinzukommende Gäste an dem schwächer besetzten Tisch platziert. Sollten die Tische gleich stark besetzt sein, kann der Gast wählen, an welchem Tisch er Platz nehmen möchte. Möchte ein Gast lieber an einem zur Zeit stärker besetzten Tisch spielen, muss er warten bis der andere/die anderen Tisch(e) mindestens gleich stark besetzt ist/sind.

Ein aktives „Balance The Table" durch den Floorman bzw. die Dealer findet nicht statt. Das heißt, bereits sitzende Spieler werden nicht zum Ausgleich von einem stärker besetzten Tisch an einen schwächer besetzten Tisch umplatziert.

Jeder Spieler darf einmal pro Abend an jeden weiteren Tisch wechseln, hierbei ist folgendes zu beachten: Beim Tischwechsel ist der gesamte Tablestake des Spielers an den anderen Tisch mitzu-nehmen. Es kann nur von einem stärker besetzten an einen schwächer besetzten Tisch gewechselt werden. Es ist auch möglich von einem Tisch zu wechseln, der nur einen Spieler mehr hat als der andere Tisch. Steht ein Spieler auf, wodurch ein Tischwechsel von einem anderen Tisch möglich wird, und mehrere Spieler möchten gerne wechseln, wird der Sitzplatz am anderen Tisch unter den wechselwilligen Spielern durch Ziehen einer Spielkarte (High Card by Suit) ausgelost. Meldet sich ein neuer Gast zum Spielen an, wodurch ein Tischwechsel möglich wird (dies ist der Fall, wenn es vorher zwei ausgeglichene Tische gab) hat ein bereits sitzender Gast das Vorrecht zu wechseln, und der neue Gast wird an dem Tisch platziert, welcher nun der schwächer besetzte ist. Ein Wechsel ist vom Floorman/Dealer in der Warteliste zu kennzeichnen.

Ein Zurückwechseln an einen Tisch, an dem der Gast bereits gespielt hat, ist nicht möglich (Ausnahme Tischauflösung).

Sollten an zwei Tischen mit demselben Limit insgesamt nur 10 oder weniger Gäste spielen, liegt es im Ermessen des Floormans/Dealers, einen Tisch aufzulösen und die Gäste an einem Tisch weiter spielen zu lassen.

Sollte ein Tisch aufgelöst werden und nicht alle Spieler an einem anderen Tisch mit gleichem Limit einen Platz finden, sind die Spieler vom aufgelösten Tisch prime vor eventuell auf der Warteliste für diesen Tisch stehenden neuen Gästen.

bei verschiedenen Limits:

a) Bei verschiedenen Limits wird für jeden Tisch eine separate Warteliste geführt. Spieler, die bereits an einem Tisch spielen, aber gleichzeitig auf der Warteliste für einen Tisch mit anderem Limit stehen, verlieren ihren Listenplatz, wenn sie bei Wechselmöglichkeit auf einen Tischwechsel verzichten. Sie müssen sich gegebenenfalls erneut auf die Warteliste eintragen lassen.

b) Ein Limitwechsel am Tisch ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Pokeraufsicht und aller betroffener Gäste einmal am Abend möglich.

c) Ein Tischwechsel an jeden weiteren Tisch mit anderem Limit ist einem Gast jeweils nur einmal am Abend möglich. Ein Zurückwechseln an einen Tisch, an dem der Gast bereits gespielt hat, ist nicht möglich (Ausnahme Tischauflösung).

d) Der wechselnde Spieler muss beim Einsteigen in die Partie am neuen Tisch warten bis er mit dem Setzen des Big Blind an der Reihe ist oder die Höhe des Big Blind als Spieleinsatz bringen (Ausnahme Tischauflösung).


8. Einsteigen in die Partie

Steigt ein Gast von der Warteliste in eine laufende Partie ein, so gilt:

  1. Der einsteigende Spieler muss entweder warten, bis er mit dem Setzen des Big Blind an der Reihe ist oder die Höhe des Big Blinds als Spieleinsatz bringen.

  2. Ein Spielbeginn zwischen zwei Blind-Spielern ist in keinem Falle möglich. Hier muss der Spieler warten, bis der Dealer Button an ihm vorübergegangen ist, danach gilt das im vorangegangenen Absatz Gesagte.

  3. Der einsteigende Spieler kann in seinem Einstiegsspiel niemals den Dealer Button erhalten.

  4. Sind fünf oder weniger Spieler am Tisch, so kann er in die Partie einsteigen, ohne einen Spieleinsatz bringen zu müssen, es gilt aber dennoch das unter 2), 3) und 4) Gesagte.

  5. Einsteigen in die Partie. Es ist möglich zwischen Big Blind und Button einzusteigen, indem der Spieler den „Button kauft" bzw. sowohl den Small Blind als auch den Big Blind setzt. Im darauf folgenden Spiel sitzt der Spieler auf der Button Position.

  6. Der Spieler kann auch auf der Position des Live-Straddles (UTG) mit dem Live-Straddle einsteigen.

9. Kurzzeitige Abwesenheit eines Gastes

 

Sollte ein Gast kurzfristig (Zigarettenpause, Einsatz am Roulette etc.) den Tisch verlassen und sein Table Stake bleibt stehen, wird sein Platz nicht mit Karten bedient. Sollte er in die Blind-Positionen kommen, werden die verpassten Blinds vom Dealer mit den jeweiligen Markierungs-Chips markiert. Erscheint der Gast wieder am Tisch, muss er zum sofortigen Wiedereinstieg die Blinds nachzahlen oder warten, bis er regulär den Big Blind zahlen muss.

Ein Gast hat einmalig am Abend die Möglichkeit, eine Pause von bis zu 30 Minuten (Sit & Go: 10 Minuten) zu machen. Der Floorman schreibt den Beginn der Abwesenheit hinter den Namen des Gastes und macht ihn auf das Ende seiner Pause aufmerksam. Der Table Stake darf in der Pause nicht verändert werden. Sollte ein Gast die 30 Minuten (Sit & Go: 10 Minuten) überschreiten, wird der Platz frei und entsprechend der Warte-/Tischliste weiter vergeben. Nach Aufgabe seines Platzes kann sich der Gast frühestens nach zwei Stunden auf die Warteliste setzen lassen bzw. einen freien Platz einnehmen.

Sollte ein Gast pausieren, kann mit Einverständnis dieses Gastes und aller anderen Spieler am Tisch ein anderer wartender Gast (es gilt die Reihenfolge der Warteliste) diesen Platz für die Zeit der Pause (max. 30 Minuten) einnehmen (Overplay). Der Floorman ist über das Overplay in Kenntnis zu setzen. Der Stack des pausierenden Gastes ist in einem Chip-Rack deutlich getrennt vom Stack des Overplay-Spielers zu deponieren. Sollte der Overplay-Spieler innerhalb der 2-Stunden-Frist einen anderen Overplay-Platz oder einen festen Platz am selben Tisch oder an einem anderen Tisch mit demselben Limit einnehmen, so hat der den vollen Table-Stake zu bringen, wenn dieser über dem Minimum-Buy-In liegt.


10. Rückkehr in die Partie

Hat ein Spieler wegen Abwesenheit nicht die erforderlichen Blinds gesetzt, so kann er in eine laufende Buttonrunde erst wieder einsteigen, wenn der Dealer Button an ihm vorübergegangen ist und wenn er nachträglich vor dem Initial Deal denjenigen Einsatz bringt, den er vorher beim Setzen des ihn betreffenden Blinds in der laufenden Buttonrunde hätte zahlen müssen.

Hierbei gilt:

  1. Hat der Spieler beide Blinds verpasst, so muss er bei seinem Einstiegsspiel den Big Blind als Spieleinsatz bringen und den Small Blind in den Pot einzahlen.

  2. Hat der Spieler nur den Small Blind verpasst, so muss er diesen in den Pot einzahlen. Während seiner Abwesenheit wird sein Platz nicht mit Karten bedient.

  3. Bei Pot Limit zählen diese zusätzlichen Einsätze erst dann zum Pot, wenn der Spieler sich erklären muss. Sollte ein Spieler den Button gekauft haben, zählt sein vollständiger Einsatz sofort zum Pot.

  4. Dieses Nachzahlen wird nicht fällig, wenn der Spieler so lange abwartet, bis der Big Blind wieder von ihm zu bringen ist.

  5. Der Spieler kann auch auf der Position des Live-Straddles (UTG) mit dem Live-Straddle einsteigen. Hierbei ist kein weiteres Nachzahlen nötig.

  6. Sollten zwei Spieler gleichzeitig wiedereinsteigen wollen, die sich gerade auf der Small Blind- und Big Blind-Position befinden, kann entweder der Spieler auf der Big Blind-Position einsteigen und der Spieler auf der Small-Blind-Position muss warten bis der Button an ihm vorübergegangen ist. Oder der Spieler in der Small-Blind kann sofort einsteigen, indem er den Button kauft und der Spieler in der Big Blind-Position muss ein Spiel warten und kann im nächsten Spiel den Button kaufen.

11. Platzwechsel am Tisch

  1. Ein Platzwechsel erfolgt immer gegen den Uhrzeigersinn. Bei einem Wechsel über den Button hinaus muss der Spieler vor dem Initial Deal einen Einsatz in Höhe des Big Blind zahlen.

  2. Hat ein Spieler einen Einsatz in Höhe eines der Blinds zu bringen, kann er seinen Platz erst nach dem Spielen der Blinds wechseln.

  3. Bereits sitzende Spieler sind prime. Sitzt der Spieler auf den Blindpositionen, muss ein neu hinzukommender Spieler warten.


Glücksspiel kann süchtig machen. Zutritt ab 18 Jahren. Ausweispflicht.
Helpline: 01801/372700 (3,9 Cent pro Anruf).